CCL – Corneal Crosslinking

Progressiver Keratokonus und andere ektatische Störungen (wie pelluzide marginale Degenration und iatrogene Ektasie) werden durch eine zu geringe Hornhautstabilität ausgelöst. Die Hornhaut Kollagenvernetzung (Corneal Crosslinking, CXL oder CCL) hat sich hierbei als eine sehr erfolgreiche Therapiemöglichkeit bewährt.

CCL erhöht den Vernetzungsgrad des stromalen Gewebes in der Hornhaut, wodurch die biomechanische Stabilität gesteigert und ein Fortschreiten der Krankheit verhindert wird.

Das Verfahren wurde in den 1990er-Jahren von Prof. Theo Seiler und Prof. Eberhard Spörl in Dresden entwickelt. Das erste Gerät wurde im Jahr 2006 CE-zertifiziert. Heute sind unsere CCL-Systeme weltweit in mehr als 100 Ländern in der klinischen Anwendung.

  1. CCL-vario-System